Midas MIDA Sin Salt eOX 2.0
4.469,00 €
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Midas MIDA Sin Salt eOX 2.0 - Desinfektion mit sehr wenig Salz
Die Midas MIDA Sin Salt eOX 2.0 ist eine Low-Salt-Elektrolyse: Sie kommt mit einem Bruchteil des Salzes einer klassischen Salzelektrolyse aus. Schon aus einem Salzgehalt von 1,5 g/l erzeugt die Ti30-Elektrolysezelle bis zu 25 g freie Sauerstoffradikale und Desinfektionsmischung pro Stunde - weniger als die Hälfte des Salzes einer herkömmlichen Anlage, und im Wasser kaum wahrnehmbar. Drei Dosierpumpen übernehmen pH-Regelung, Algizid und Flockung, dazu steuert die Anlage die komplette Pooltechnik. Ausgelegt für Becken bis 70 m³.
Vorteile
- Low-Salt-Elektrolyse mit nur 1,5 g/l Salz - deutlich weniger als bei klassischer Salzelektrolyse
- Bis zu 25 g freie Sauerstoffradikale und Desinfektionsmischung pro Stunde
- Ti30-Elektrode mit speziell für Niedrigsalzbecken entwickelter Stromversorgung
- Drei Dosierpumpen für pH-Regulierung, Algizid und Flockungsmittel
- Vollständiges Poolmanagement: Filterrückspülung über Besgo-Ventil, Heizung, Solarabsorber, Wasserstandsregelung, Winterbetrieb
- Energie-Management-System (EMS): nutzt überschüssigen Strom der Photovoltaik-Anlage
- Anschluss für FlowVis zur digitalen Durchflussanzeige in m³/h
- Fernsteuerung per App - Betriebsmodi lassen sich von unterwegs umstellen
Anwendung
Die Anlage wird an der Wand des Technikraums montiert, die Zelle in die Druckleitung nach dem Filter eingebaut. Das Becken wird einmalig auf 1,0 bis 1,5 g/l aufgesalzen - deutlich weniger als die 3 bis 4 g/l einer klassischen Salzelektrolyse. Verwenden Sie ausschließlich zertifiziertes Poolsalz, kein Steinsalz. Geregelt wird über pH-Wert und Redox-Potential; eine Ausführung mit Messung des freien Chlors gibt es bei diesem Verfahren nicht. Auch bei niedrigem Salzgehalt gilt: als Einbauteile eignen sich Kunststoff und Bronze, nicht Edelstahl oder Rotguss.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Im Messwasserkreis darf kein Vakuum anliegen | |
| Verfahren | Low-Salt-Elektrolyse - erzeugt freie Sauerstoffradikale und Desinfektionsmischung |
| Maximales Beckenvolumen | 70 m³ |
| Produktion | bis zu 25 g/h bei 1,5 g/l Salzgehalt |
| Elektrode | Ti30 Titanelektrode für Niedrigsalzbecken |
| Empfohlener Salzgehalt | 1,0 - 1,5 g/l, mindestens 1,0 kg/m³ |
| Empfohlener pH-Wert | 7,2 - 7,4 |
| Wasserhärte | max. 350 ppm |
| Eisen- und Mangangehalt | max. 0,1 mg/l |
| Cyanursäure | 0 ppm |
| Messgrößen | pH-Wert, Redox-Potential, Salzgehalt, Wassertemperatur |
| Dosierpumpen | 3 Stück für pH, Algizid und Flockung |
| Anzeige | Touchscreen am Gerät |
| Stromversorgung | 230 V / 50 Hz |
| Stromverbrauch | 24 VA |
| Kommunikation | LAN |
| Abmessungen | 430 x 330 x 160 mm |
| Messwasserdruck | max. 1 bar |
| Sicherung | T1 A; T8 A |
| Überspannungskategorie | II |
| Schutzart | IP40 |
| Betriebstemperatur | +5 - +40 °C |
| Gewicht | 6,7 kg |
| Aufstellung | Wandmontage |
Lieferumfang
- Mess- und Regelgerät mit drei Dosierpumpen
- Ti30-Elektrolysezelle für niedrigen Salzgehalt
- Long-Life-Sonden für pH-Wert und Redox
- Messwasserfilter mit integrierter Salzgehalt-Messeinheit
- Mess- und Dosierleitung PE 1/4" (6,35 mm) mit Impfventilen
- Dübel und Schrauben zur Wandmontage
Weniger Salz, weniger Chlor: Die Midas MIDA Sin Salt eOX 2.0 arbeitet mit einem Bruchteil des üblichen Salzgehalts - spürbar sanfter im Wasser.
Fragen & Antworten zu Midas MIDA Sin Salt eOX 2.0
-
Was ist der Unterschied zur klassischen Salzelektrolyse?
Der Salzgehalt und das, was die Zelle erzeugt. Eine klassische Salzelektrolyse braucht 3 bis 4 g Salz je Liter und produziert daraus freies Chlor. Die eOX arbeitet mit 1,0 bis 1,5 g/l und erzeugt überwiegend freie Sauerstoffradikale, dazu eine kleine Menge Chlor als Desinfektionsmischung. -
Wie viel Salz braucht das Becken?
Ausgelegt ist die Anlage auf 1,5 kg/m³, der empfohlene Bereich liegt bei 1,0 bis 1,5 g/l. Für ein Becken mit 50 m³ sind das etwa 75 kg Poolsalz. Unter 1,0 kg/m³ kann die Elektrode Schaden nehmen, der Gehalt sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden - die Anlage zeigt ihn laufend an. -
Für wen eignet sich das Verfahren?
Für alle, denen der Salzgeschmack einer klassischen Elektrolyse zu stark ist und die möglichst wenig Chlor im Wasser haben möchten. Auch für Becken in Innenräumen ist das angenehm, weil weniger Chlorverbindungen in die Raumluft gelangen. -
Warum gibt es keine Ausführung mit Chlormessung?
Weil das Verfahren nur sehr wenig freies Chlor produziert - eine Messung in mg/l hätte hier keine belastbare Aussage. Geregelt wird über das Redox-Potential, das die Oxidationskraft des Wassers unabhängig vom Wirkstoff erfasst. -
Für welche Beckengröße reicht die Anlage?
Bis 70 m³. Die Produktion von bis zu 25 g pro Stunde bezieht sich auf einen Salzgehalt von 1,5 g/l; wie bei jeder Elektrolyse sinkt die Ausbeute bei kälterem Wasser. -
Welche Einbauteile verträgt das Wasser?
Kunststoff und Bronze. Auch bei niedrigem Salzgehalt sind Edelstahl und Rotguss auf Dauer nicht geeignet. Prüfen Sie vor der Umstellung Skimmer, Einlaufdüsen, Wanddurchführungen, Bodenablauf und Scheinwerfer. -
Darf Cyanursäure im Wasser sein?
Nein, der Sollwert ist 0 ppm. Cyanursäure verringert die Wirksamkeit des Chlors erheblich und macht Messung und Regelung unmöglich. Achten Sie darauf, dass keine stabilisierten Chlortabletten ins Becken gelangen. -
Was übernimmt die Anlage außer der Desinfektion?
Die pH-Regelung über eine eigene Dosierpumpe, dazu zeitgesteuert Algizid oder Stabilisator und kontinuierlich Flockungsmittel. Auf der Technikseite steuert sie Umwälzpumpe, Rückspülventil, Heizung, Solarkreis und Wassernachspeisung und kann zwischen Überlaufrinne und Bodenablauf umschalten. -
Kann ich die Anlage aus der Ferne bedienen?
Ja, über die App. Neben der Überwachung lassen sich auch die Betriebsmodi umstellen, etwa zwischen Normal-, Spar- und Winterbetrieb. Die Verbindung läuft über den LAN-Anschluss des Geräts.
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MIDAS Pool Products GmbH
In der Eller 27
36119 Neuhof-Dorfborn
Sicherheitstechnische Angaben in der Bedienungsanleitung und Anleitungsblättern, die dem Schwimmbecken beigefügt sind.
Vor dem Bau und der Benutzung des Schwimmbeckens müssen sämtliche Informationen in der Betriebsanleitung sorgfältig gelesen und verstanden werden. Warnhinweise, Anleitungen und Sicherheitsrichtlinien umfassen einige allgemeine Risiken in Bezug auf Freizeitbeschäftigung im Wasser, sie können jedoch nicht sämtliche Risiken und Gefährdungen in allen Fällen behandeln. Bei jeglicher Aktivität im Wasser wird Vorsicht, gesunder Menschenverstand und gutes Urteilsvermögen walten gelassen. Diese Angaben und Anleitungen müssen für die spätere Nutzung aufbewahrt werden.
Sicherheit von Nichtschwimmern:
• Es ist jederzeit eine ständige, aktive und wachsame Beaufsichtigung schwacher Schwimmer und Nichtschwimmer durch eine sachkundige erwachsene Aufsichtsperson erforderlich (es wird daran erinnert, dass das größte Risiko des Ertrinkens bei Kindern unter 5 Jahren besteht).
• Es wird eine sachkundige erwachsene Person bestimmt, die das Becken überwacht, wenn es benutzt wird.
• Schwache Schwimmer oder Nichtschwimmer sollten persönliche Schutzausrüstung tragen, wenn sie ins Schwimmbecken gehen.
• Wenn das Schwimmbecken nicht benutzt oder überwacht wird, werden sämtliche Spielsachen aus dem Schwimmbecken und seiner Umgebung entfernt, um zu verhindern, dass Kinder davon angezogen werden.
Sicherheitsvorrichtungen:
• Es wird empfohlen, eine Absperrung zu errichten (und sämtliche Türen und Fenster zu sichern, sofern zutreffend), um unberechtigten Zutritt zum Schwimmbecken zu vermeiden.
• Absperrungen, Beckenabdeckungen, Alarmanlagen oder ähnliche Sicherheitsvorrichtungen sind sinnvolle Hilfsmittel, ersetzen jedoch keine ständige und sachkundige Überwachung durch erwachsene Personen.
Sicherheitsausrüstung:
• Es wird empfohlen, Rettungsausrüstung (z. B. einen Rettungsring, Sanikasten) in der Nähe des Beckensaufzubewahren.
• Ein funktionierendes Telefon und eine Liste von Notrufnummern werden in der Nähe des Schwimmbeckens aufbewahrt.
Sichere Nutzung des Schwimmbeckens:
• Sämtliche Nutzer, insbesondere Kinder, werden dazu ermuntert, schwimmen zu lernen.
• Jeder der ein Schwimmbecken benutzt soll Erste Hilfe Maßnahmen (Herz-Lungen-Wiederbelebung) erlernen und diese Kenntnisse regelmäßig auffrischen. Das kann bei einem Notfall einen lebensrettenden Unterschied ausmachen.
• Sämtliche Beckenbenutzer, einschließlich Kinder, anweisen, was in einem Notfall zu tun ist.
• Niemals in flaches Wasser springen. Das kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen.
• Das Schwimmbecken nicht benutzen, wenn man unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen, Betäubungsmitteln, Medikamenten oder anderen Substanzen steht, welche die Fähigkeit zur sicheren Nutzung des Beckens beeinträchtigen können.
• Beckenabdeckungen vor dem Betreten des Schwimmbeckens vollständig von der Wasseroberfläche entfernen, wenn sie verwendet werden.
• Die Nutzer des Schwimmbeckens werden vor durch das Wasser verbreiteten Krankheiten geschützt, indem das Wasser stets aufbereitet und hygienisch unbedenklich gehalten wird. Die Richtlinien zur Wasseraufbereitung in der Gebrauchsanleitung werden zu Rate gezogen und eingehalten.
• Chemikalien (z. B. Produkte für die Wasseraufbereitung, Reinigung oder Desinfektion) außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
• Abnehmbare Leitern sind auf einer waagerechten Fläche anzuordnen.
• Die nachstehenden nachstehenden Sicherheitszeichen müssen verwendet werden:
| Die Zeichen (in Bild B.1a und Bild B.1.b) sind an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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| Es wird empfohlen, das Zeichen (in Bild B.2) an einer gut sichtbaren Stelle innerhalb von 2 m in der Nähe des Schwimmbeckens anzubringen. |
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